Statuten LGSG - Licht Partei Schweiz (LPS)

I. Name, Sitz und Zweck

Art. 1  Name und Sitz

Unter dem Namen «Licht Gemeinschaft Stadt St.Gallen» kurz; «LGSG», besteht im Sinne der vorliegenden Statuten ein Verein gemäss Artikel 60 ff des schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB). Der Sitz des Vereins ist in der Gemeinde St.Gallen. Die Dauer des Vereins ist unbefristet. Die Licht Gemeinschaft Stadt St.Gallen ist eine Vereinigung von Menschen in der Schweiz. Die Licht Gemeinschaft Stadt St.Gallen ist eine neuzeitlich, liebevoll orientierte Gemeinschaftsform der Zukunft.


Art. 2  Ziel und Zweck
  1. Die LGSG trägt zum Aufbau einer selbst organisierenden Gemeinschaft bei.
  2. Sie orientiert sich nach den kosmischen Rechten und den Wegweisern des Lichts. Sie lebt in Symbiose und Einklang mit allen Lebewesen, der Natur sowie dem Kosmos.
  3. Die LGSG vollzieht den Wandel in diese Richtung mit viel Liebe, Mitgefühl, Geduld, Verständnis und Hingabe.
  4. Die LGSG erachtet die kosmischen Rechten als höchstes Gut. Sie schützt und wahrt diese.
  5. Die LGSG vermittelt den Menschen die kosmischen Rechte sowie die universellen Gesetze.
  6. Die LGSG richtet ihren Fokus darauf, zukunftsorientierte Strategien, Organisationsformen und Konzepte zu erarbeiten oder bereits existierende Versionen ähnlicher Art, den Menschen aufzuzeigen.
  7. Die LGSG ermutigt die Menschheit die abgegebene Verantwortung wieder aufzunehmen und 100% Eigenverantwortung zu übernehmen.
  8. Die LGSG inspiriert und bereichert die bereits existierenden Anschauungen.
  9. Die LGSG arbeitet mit einzelnen Menschen und kleinere Gemeinschaften, sowie Völkergemeinschaften zusammen, wenn diese ähnlichen Visionen der Zukunft, in ihrem näheren Umfeld anstreben.
  10. Die LGSG setzt weiter zum Ziel, eine Plattform aufzubauen, um die Menschen der Welt zu vernetzen und so jeder Gemeinschaft die Möglichkeit zu eröffnen, einen ähnlichen, jedoch vollständig unabhängigen, individuellen Wandel einzuleiten.
  11. Die LGSG entwickelte eine Organisationsform, welche weltweit umgesetzt, den lokalen Gegebenheiten angepasst und genutzt werden kann. Die LGSG erweitert, optimiert und überarbeitet die Form stetig.

Art. 3  Unabhängigkeit

Die LGSG ist unabhängig von wirtschaftlichen Interessen religiösen Bewegungen, selbstsüchtigen Zielen oder Bindungen an soziale Klassen.


Art. 4  Angestrebte Unabhängigkeit

Die LGSG ist darum bemüht, staatlich und politisch unabhängig zu werden, da sie nicht an einem politisch zentralen Staat, welcher die Gemeinschaft regiert und beherrscht interessiert ist, sondern ein dezentrales System von selbst organisierenden und selbst bestimmenden Licht Gemeinschaften anstrebt.


Art. 5  Mittel zur Erreichung des Zweckes

Die LGSG erreicht seine Ziele durch;

  1. regelmässige Treffen der einzelnen Menschen und Gemeinschaften, um sich zu beraten, auszutauschen, inspirieren und etwaige Zukunftsvisionen gemeinsam auszuarbeiten;
  2. organisieren von Vorträgen und Informationsanlässen, um die Menschheit im näheren Umfeld zu informieren;
  3. gezielt gehaltenen Podcasts und Interviews mit Menschen oder Gemeinschaften, welche ähnliche Ziele anstreben und/oder bereits aktiv umsetzen;
  4. schaffen einer Plattform zur Vernetzung der Menschheit weltweit;
  5. Zusammenarbeit mit einzelnen Menschen und Gemeinschaften, welche mit Ziel und Zweck der LGSG übereinstimmen und diese unterstützen;
  6. Sammeln von Lichtmitgliederbeiträgen und Zuwendungen aller Art, für den Aufbau einer sich selbst organisierenden, absolut unabhängigen Gemeinschaft;
  7. durch eigenes testen der vorgeschlagenen Systeme, Konzepte oder Strategien innerhalb der Gemeinschaft selbst.


II. Universelle Gesetze

Die universellen Gesetze sind Grundlegende Gesetze, welche Alles durchströmen und verbinden. Nichts entgeht diesen Gesetzen, nichts wird sich jemals über sie erheben. Diese 7 hermetischen Gesetze des KYBALION bilden die Grundlage von Allem.

Die 7 hermetischen Gesetze des KYBALION

  1. Geistigkeit; das Universum ist mental (the all is mind).
  2. Entsprechung; die Verhältnisse im Universum (Makrokosmos) entsprechen dem nach denen im Individuum (Mikrokosmos) und umgekehrt.
  3. Schwingung; alles ist in Bewegung, nichts steht still.
  4. Polarität; alles ist zweifach, alles ist polar.
  5. Rhythmus; alles fliesst ein und aus, alles hat seine Gezeiten, der Ausschlag des Pendels nach rechts, ist das Mass für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus.
  6. Kausalität; jede Ursache hat eine Wirkung; jedes Phänomen hat seine Ursache; alles geschieht gesetzmässig; Zufall ist nur ein Begriff für ein unerkanntes Gesetz; es gibt viele Ebenen von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.
  7. Geschlecht; alles trägt sein weibliches und männliches Prinzip in sich, Geschlecht offenbart sich in allen Ebenen.

Möge jedes Wesen sie voller Hingabe und Dankbarkeit studieren.


III. Die kosmischen Rechte

Die Licht Gemeinschaften kennen die kosmischen Rechte verwirklichen und gewährleisten diese. Die kosmischen Rechte, stehen jedem Wesen des ganzen Universums von Grund auf zu. Niemand hat das Recht, sich über diese zu erheben, anderen diese Rechte zu entziehen oder sie ihnen sonst auf irgendeine Art und Weise vorzuenthalten. Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Wesens dieses Universums, dieses Recht in Liebe und Mitgefühl mit dem Wort der Wahrheit zu verteidigen.

«Im Wissen, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht»

Die kosmischen Rechte:

  1. Das Recht auf die freie Entfaltung des eigenen Bewusstseins, ohne Einschränkung oder Unterdrückung von anderem Bewusstsein. Jedes Wesen dieses Universums hat das Recht das individuelle potential, mental, körperlich und geistig frei zu entfalten. Die Freiheit des Einzelnen endet nur dort, wo sie die Freiheit anderer stört.
  2. Das Recht frei zu entscheiden, welchen Erfahrungsweg man beschreiten möchte. Es wird auch als das Recht des freien Willens bezeichnet.
  3. Das Recht auf Leben und dessen Gedeihen. Dies beinhaltet das Recht auf freien Zugang zu allen Grundbedürfnissen in jeglicher Existenzebene.
  4. Das Recht zu lernen und somit zu erfahren. Wissen ist jedem Wesen frei zugänglich.
  5. Das Recht auf Verteidigung. Jedes Wesen darf sich verteidigen, sobald jemand versucht dessen kosmischen Rechten einzuschränken, zu entziehen oder abzuerkennen. Dabei ist das Prinzip der Verhältnismässigkeit zu wahren.

Im Klaren darüber, wenn die wahre Moral innerhalb einer Gemeinschaft abnimmt, alle mehr eingeschränkt, abhängig und geknechtet werden. Nimmt die wahre Moral innerhalb einer Gemeinschaft hingegen zu, werden alle freier und unabhängiger.

Denn Freiheit ist ein Zustand der Eigenverantwortung!


IV. Wegweiser des Lichts (Verhaltenskodex)

Die Wegweiser kennzeichnen den Pfad des Lichts und offenbaren dessen Merkmale. Ein Verhaltenskodex, der es nicht vermag, die Weisheit, das Wissen und die Reinheit deiner Seele zu übertreffen. Niemals sollen sie als Gesetze missbraucht werden.

Die Wegweiser des Lichts (der Verhaltenskodex)

  1. Bewahre und behüte jegliches Leben im gesamten Universum, unterstütze jedes Wesen auf dem Weg zur eigenen, inneren Erkenntnis.
  2. Begegne jedem Wesen mit Liebe und Respekt, sei stehts grosszügig, hilfsbereit, liebevoll und mitfühlend.
  3. Achte, ehre und bewahre die kosmischen Prinzipen, sowie den Feien Willen. Sei stehts demütig und dankbar, für alles was war, ist und je sein wird.
  4. Sei mutig, fleissig, ausdauernd, zielstrebig und immer bereit zu lernen. Möge das Wohl der Einheit, immer so wichtig bleiben, wie Dein eigenes.
  5. Sei jederzeit achtsam und aufmerksam, beobachte Dich und Dein Umfeld stehts mit Gleichmut. Hinterfrage alles was Du hörst, siehst, spürst oder denkst.
  6. Belüge weder Dich selbst noch andere, stehe zu Taten, wenn du nicht dem Herzen folgst.
  7. Schütze und behüte deine Liebsten und Nächsten nach dem Prinzip der Verhältnismässigkeit.
  8. Lebe in Harmonie mit Deinem Umfeld und respektiere die Bedürfnisse anderer.
  9. Der Körper ist das Gefäss deiner Seele, so trage ihm sorge.
  10. Sei dir bewusst, der wahre Sinn der Sexualität ist nur durch Liebe zu erfahren.
  11. Lebe das Leben so, dass die 10 Wegweiser bewahrt werden.


V. Die Gemeinschaftsorganisationsform der LGSG


VI. Organisation

Art. 6  Organe

Die einzelnen Organe sind:

  1. Licht Gemeinschaftsversammlung
  2. Lichtgemeinschaftsvertreterverband
  3. Revisionsstelle


VII. Lichtmitgliedschaft

Art. 7  Erwerb einer Lichtmitgliedschaft

Lichtmitglied der LGSG kann jeder Mensch sein, der oder die in der Schweiz wohnt, arbeitet oder mit der LGSG verbunden ist, unabhängig von Nationalität, Konfession und philosophischer Überzeugung, der oder die das Programm und die vorliegenden Statuten der LGSG anerkennt.

Die Aufnahme neuer Lichtmitglieder erfolgt an der Licht Gemeinschaftsversammlung und werden durch das unterzeichnen der Beitrittserklärung wirksam. Aufnahmegesuche der Mitgliedschaften sind an den Lichtberater/die Lichtberaterin zu richten; über die Aufnahme entscheidet die Gemeinschaft durch Abstimmung.


Art. 8  Rechte aller Lichtmitglieder

Jedes Lichtmitglieder der LGSG hat das Recht:

  1. an allen Licht Gemeinschaftsversammlungen das Wort zu ergreifen und seine Positionen offen auszudrücken und zu verteidigen, seine Meinung frei zu äussern und auch getroffene Beschlüsse zu kritisieren;
  2. Analysen und Verfahren zu entwickeln und jederzeit dem Lichtgemeinschaftsvertreterverband Vorschläge zu unterbreiten, welcher danach dazu verpflichtet ist, diese Vorschläge bei der nächsten Licht Gemeinschaftsversammlung allen beteiligten zu präsentieren;
  3. eine gewissenhafte Prüfung der Vorschläge, Bemerkungen und Kritiken zu verlangen oder selbst durchzuführen. Dies bedingt auch das Recht auf ein Bereitstellen aller benötigten Licht Gemeinschaftsdokumente;
  4. an allen Licht Gemeinschaftsversammlungen abzustimmen;
  5. sich für den Lichtgemeinschaftsvertreterverband zur Wahl zu stellen.

Art. 9  Pflichten der Lichtmitglieder

Jedes Lichtmitglied der LGSG verpflichtet sich freiwillig:

  1. andern gegenüber offen, höflich, verständnisvoll und tolerant zu begegnen;
  2. die Interessen der LGSG zu unterstützen und bei der Entwicklung, sowie Verbreitung ihrer Ansichten mitzuwirken.
  3. sich gemäss den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten an der Tätigkeit der LGSG zu beteiligen, Für und Wider in der Entscheidungsfindung sorgsam abzuwägen und in voller Verantwortung für die Umsetzung der gefassten Beschlüsse und die Verwirklichung des Programmes zu handeln;
  4. sich aktiv an der Bearbeitung gemeinschaftlicher Themen der LGSG zu beteiligen;
  5. den jährlichen Mitgliederbeitrag* von 50 CHF vor Ablauf des Jahres einzuzahlen. Der Lichtgemeinschaftsvertreterverband, sowie alle anderen Vertreterverbände sind von diesem Beitrag befreit und nicht verpflichtet diesen jährlichen Beitrag einzuzahlen, können dies jedoch freiwillig tun.

*diese Gelder werden ausschliesslich zur Verwirklichung der gemeinschaftlichen Ziele verwendet


Art.10  Erlöschung der Lichtmitgliedschaft

Die Lichtmitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod.


Art.11  Austritt

Ein Austritt aus der LGSG kann jeder Zeit schriftlich und ohne Angaben von Gründen an den Lichtgemeinschaftsvertreterverband erfolgen. Das Dokument ist jedoch nur rechtskräftig, wenn es von dem Austretendem Lichtmitglied unterschrieben wurde.


Art.12  Ausschluss der Lichtmitglieder
  1. Bei Zuwiderhandlungen gegen den Gemeinschaftszweck kann ein Lichtmitglied durch den Lichtgemeinschaftsvertreterverband und unter Zustimmung der Licht Gemeinschaftsversammlung ausgeschlossen werden. Dem Ausschluss hat eine entsprechende, schriftliche, Mahnung vorauszugehen.
  2. Bei schwerwiegendem Missbrauch einer Funktion oder bei gravierenden Verstössen gegen Programm und Statuten der LGSG kann ein Lichtmitglied auf direkten Beschluss des Lichtgemeinschaftsvertreterverband ausgeschlossen werden.
  3. Das betroffene Lichtmitglied kann den Ausschluss zuhanden der Licht Gemeinschaftsversammlung innert Monatsfrist anfechten.


VIII. Licht Gemeinschaftsversammlung

Art.13  Befugnisse der Licht Gemeinschaftsversammlung

Oberstes Organ der LGSG ist die Licht Gemeinschaftsversammlung. Der Licht Gemeinschaftsversammlung stehen folgende Befugnisse zu:

  1. Festlegung und Änderung der Statuten unter Bedingung die kosmischen Rechte weiter zu gewährleisten und den Verhaltungskodex einzuhalten.
  2. Genehmigung des Geschäftsberichtes und der Jahresrechnung sowie der Bilanz;
  3. Beschlussfassung über Vorhaben im nächsten Jahr;
  4. Beschlussfassung über die Auflösung und Liquidation der Licht Gemeinschaft;
  5. Beschlussfassung über die Aufnahme oder den Ausschluss von Lichtmitgliedern.

Art.14  Einberufung der Licht Gemeinschaftsversammlung

Die ordentliche Licht Gemeinschaftsversammlung findet viermal im Jahr statt. Meist zur Winter- und Sommersonnenwende, sowie Frühlings- und Herbstäquinoktium. Er ist vom Lichtgemeinschaftsvertretungsverband unter der Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens fünf Wochen vor der Zusammenkunft per Post oder E-Mail einzuberufen.

Der Tagesordnung sind die Traktandenliste, der Jahresbericht und die Jahresrechnung und bei einer Statutenänderung der Inhalt der vorgeschlagenen Änderungen beizulegen.

Anträge, die an der Licht Gemeinschaftsversammlung behandelt werden sollen, sind dem Lichtgemeinschaftsvertreterverband bis spätestens einen Monat vor der Versammlung schriftlich einzureichen. Über nicht traktandierte Vorhaben können keine Beschlüsse gefasst werden. Ausgeschlossen hiervon sind Beschlüsse über die Einberufung einer ausserordentlichen Licht Gemeinschaftsversammlung.


Art. 15 Ausserordentliche Licht Gemeinschaftsversammlung

Ein ausserordentliche Licht Gemeinschaftsversammlung kann jederzeit durch den Lichtgemeinschaftsvertreterverband einberufen werden, wenn:

  1. es der Lichtgemeinschaftsvertreterverband oder die Revisionsstelle als erforderlich erachtet;
  2. zehn Prozent aller Lichtmitglieder, mindestens jedoch deren drei die Einberufung verlangen.
  3. wenn es eine vorhergehende Licht Gemeinschaftsversammlung selbst beschlossen hat.

Die Einberufung für eine ausserordentliche Licht Gemeinschaftsversammlung beträgt mindestens einen Monat. Der Lichtberater des Lichtgemeinschaftsvertreterverbandes, in dessen Verhinderung ein anderes Lichtmitglied des Lichtgemeinschaftsvertreterverbandes, leitet die Licht Gemeinschaftsversammlung.

Über Beschlüsse und Wahlen wird ein Protokoll erstellt, welches vom Lichtberater, Protokollführer unterzeichnet wird.


Art.16  Stimmrecht

Jedes Lichtmitglied hat eine Stimme. Jedes Lichtmitglied kann sich durch schriftliche Vollmacht durch ein anderes vertreten lassen, ein Mensch kann höchstens zwei Stimmen abgeben.


Art.17  Beschlussfassung

Die Licht Gemeinschafsversammlung ist beschlussfähig, wenn er statutengemäss einberufen worden ist. Soweit das Gesetz oder die Statuten nichts anderes bestimmen, fasst die Licht Gemeinschaftsversammlung ihre Beschlüsse mit 70% Ja-Stimmen der abgegebenen Stimmen.

Die Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen. Alle Beschlüsse werden vom Protokollführer des Lichtgemeinschaftsvertreterverbandes protokolliert und aufgezeichnet.


IX. Lichtgemeinschaftsvertreterverband

Art.18  Zusammensetzung

Zur Vertretung und Koordination der Gemeinschaft wählt die Licht Gemeinschaftsversammlung einen Lichtgemeinschaftsvertreterverband von mindestens drei Menschen. Lichtberater oder Lichtberaterin, Vize Lichtberater oder Vize Lichtberaterin, Protokollführer oder Protokollführerin. Der Lichtgemeinschaftsvertreterverband muss aus Lichtmitgliedern bestehen. Der Lichtgemeinschaftsvertreterverband konstituiert sich selbst.

Die Amtsdauer von zwei Jahren ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Lichtmitglieder anwesend ist. Eine Wiederwahl ist möglich.


Art.19  Beschlussfassung

Der Lichtgemeinschaftsvertreterverband versammelt sich auf Einladung des Lichtberaters oder der Lichtberaterin so oft als nötig. Ein Beschluss kommt zustande, wenn 70% des Lichtgemeinschaftsvertreterverbandes zustimmen. Über die Beschlüsse des Lichtgemeinschaftsvertreterverband wird Protokoll geführt.


Art.20  Zuständigkeit

In die Kompetenz des Lichtgemeinschaftsvertreterverband fällt die gesamte Leitung und Koordination der Licht Gemeinschaft Stadt St.Gallen (LGSG) soweit sie nicht der Licht Gemeinschaftsversammlung vorbehalten ist.

Ihm stehen folgende Befugnisse zu:

  1. Leitung der laufenden Vorhaben
  2. Führen aller Angestellten sowie Neueinstellungen oder Entlassungen
  3. Vertretung der Licht Gemeinschaft nach aussen; die rechtsverbindliche Unterschrift für der Lichtgemeinschaftsvertreterverband führen der Lichtberater / die Lichtberaterin, der Vize Lichtberater/ die Vize Lichtberaterin oder der Protokollführer / die Protokollführerin jeweils zu zweiet
  4. Ausführung der Beschlüsse der Licht Gemeinschaftsversammlung
  5. Beschlüsse der LGSG über Ausgaben, selbständig bis Fr. 500 pro Ereignis

Art.21  Protokoll

Über die Beratungen und den Austausch ist ein Protokoll zu führen, das von der Protokollführerin oder vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.


Art.22  Verantwortlichkeit

Der Lichtgemeinschaftsvertreterverband ist der Licht Gemeinschaft Stadt St.Gallen für eine geordnete Geschäfts- und Rechnungsführung verantwortlich. Er ist dafür verantwortlich, dass die Interessen der Gemeinschaft unterstützt und bewahrt werden.


Art.23  Lichtberaterin oder Lichtberater

Die Lichtberaterin oder der Lichtberater hat die Licht Gemeinschaftsversammlung und die Licht Gemeinschaftsvertretungssitzungen einzuberufen und zu leiten.


Art.24  Vize Lichtberaterin oder Vize Lichtberater

Die Vize Lichtberaterin oder der Vize Lichtberater hat die Lichtberaterin oder den Lichtberater in dessen Verhinderung zu vertreten.


Art.25  Protokollführer oder Protokollführerin

Die Protokollführerin oder der Protokollführer führt die Protokolle der Licht Gemeinschaftsversammlung, sowie aller Licht Gemeinschaftsvertretersitzungen. Sie oder er bewahrt die Akten (Protokolle) auf und hat diese nach Ablauf der Tätigkeit im Lichtgemeinschaftsvertreterverband geordnet der Nachfolgerin oder dem Nachfolger zu übergeben.


Art.26  Lichtschatzmeisterin oder Lichtschatzmeister

Die Lichtschatzmeisterin oder der Lichtschatzmeister besorgt das Rechnungs- und Kassenwesen und führt die Jahresrechnung. Die Lichtschatzmeisterin oder der Lichtschatzmeister ist für den Einzug aller Mitgliederbeiträge besorgt.


Art.27  Sekretärin oder Sekretär

Die Sekretärin oder der Sekretär erledigt die schriftlichen Arbeiten. Sie oder er hat die Mitglieder per Mail, Post oder Telefon über Neuigkeiten zu informieren. Sie oder er verwaltet die Lichtmitgliederdaten der Gemeinschaft.


Art.28 Lichtvertreter & Lichtvertreterinnen

Die Lichtvertreter & Lichtvertreterinnen der Gemeinschaft Leiten die Koordination der Beschlussfähigen Bestimmungen, welche durch die Licht Gemeinschaftsversammlung der eigenen Licht Gemeinschaft genehmigt wurden.


X. Revisionsstelle

Art.29  Wahl der Revisionsstelle

Die Licht Gemeinschaftsversammlung kann auf die Wahl einer Revisionsstelle verzichten, wenn;

  1. die Licht Gemeinschaft nicht zur ordentlichen Revision verpflichtet ist,
  2. sämtliche Lichtgemeinschaftsvertretermitglieder zustimmen,
  3. die Licht Gemeinschaft nicht mehr als zehn Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt hat,
  4. keine anderen gesetzlichen oder vertraglichen Gründe die Licht Gemeinschaft zu einer Revision verpflichtet.

Verzichtet die Licht Gemeinschaft auf die Wahl einer Revisionsstelle, kann sie stattdessen die prüferische Durchsicht beschliessen.


XI. Entschädigung

Art.30  Entschädigung des Lichtgemeinschaftsvertreterverbands

Der Lichtgemeinschaftsvertreterverband hat Anspruch auf eine massvolle Entschädigung. Die Gesamtsumme der Entschädigung muss von der Licht Gemeinschaftsversammlung bewilligt werden.


Art.31  Stundenansatz

Der Stundenansatz ist für alle gleich und wird vom Lichtgemeinschaftsvertreterverband bestimmt.


XII. Finanzen

Art.32  Finanzen der LGSG

Die Finanzmittel der LGSG stammen aus:

  1. den Beiträgen der Lichtmitglieder
  2. Spenden, Sammlungen und anderen Zuwendungen


XIII. Haftung

Art.33  Eigenverantwortung

Jegliche Lichtmitglieder der LGSG übernehmen volle Eigenverantwortung bei allen ausgeübten Tätigkeiten.


Art.34  Finanzielle Haftung

Für Verbindlichkeiten der LGSG, haftet einzig das Vermögen der LGSG. Die persönliche Haftbarkeit oder Nachschlusspflicht der einzelnen Lichtmitglieder ist ausgeschlossen.


XIV. Unterschrift

Art.35  Unterschriftsberechtigung

Die rechtsverbindliche Unterschrift für die LGSG führen der Lichtberater / die Lichtberaterin, der Vize Lichtberater / die Vize Lichtberaterin oder der Protokollführer / die Protokollführerin jeweils zu Zweien.


XV. Statutenänderung und Auflösung

Art.36  Statutenänderungen

Eine teilweise oder gänzliche Statutenänderung kann nur durch die Licht Gemeinschaftsversammlung vorgenommen werden, wenn die kosmischen Rechte weiterhin gewährleistet bleiben und der Verhaltenskodex dabei eingehalten werden kann. Beschlüsse über Änderungen des Art. 1, 2, 3 & 4 der vorliegenden Statuten, erfordern zu ihrer Gültigkeit 100% Zustimmung der Lichtmitglieder.

Etwaige Beschlüsse über Statutenänderungen bezüglich der anderen Artikel der vorliegenden Statuten, erfordern zu ihrer Gültigkeit 70% Zustimmung der Lichtmitglieder.


Art.37 Auflösung der LGSG

Für die Auflösung der LGSG ist die Zustimmung von 90% aller Lichtmitglieder notwendig.

Sofern die Licht Gemeinschaftsversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, wird diese vom Lichtgemeinschaftsvertreterverband durchgeführt.

Bei der Auflösung der LGSG sind zunächst sämtliche Schulden (wenn vorhanden) zu tilgen. Ein allfällig verbleibendes Vermögen wird auf die Lichtmitglieder zu gleichen Teilen ausbezahlt.




Diese Statuten sind an der Gründerversammlung am 1. Mai 2020 genehmigt worden und treten ab sofort in Kraft.